Torfstechmuseum Torfsteeker-Museum, Südweder Str. 26, Tel.: 04792/7313 + 951139, Voranmeldung. Torfstechmuseum mit Hochmoorfläche, Torfstechen kann ausprobiert werden. Auszüge aus Quelle: „Freundeskreis Südwede und Umgebung e.V.“, „Unser Torfstechmuseum – Die kleine Moorfiebel von der Gründerzeit bis heute“ So war der Anfang ! Auf diesem Gelände wurde 1910 von den damals noch selbständigen Ortschaften Südwede und Worpheim eine einklassige Volksschule erbaut, mit dem sinnvollen Spruch über dem Schuleingang: Lust und Liebe sind die Fittiche zu großen Taten ! Mit diesem Leitsatz, der heute noch in unserer Dorfgemeinschaft die Zusammengehörigkeit und die gute örtliche Kameradschaft prägt, werden wir das alte Brauchtum unserer Vorfahren pflegen und aufrecht halten. Ohne die schwere Arbeit unserer Moorpioniere könnten wir hier heute trockenen Fußes nicht stehen. Somit hat der mit Bedacht angebrachte Spruch am alten Schulhaus an Bedeutung nicht verloren. Im Jahre 1968 wurde das Schulhaus geschlossen und sollte zum Verkauf ausgeschrieben werden. An dieser Stelle setzten sich die Einwohner, Walter Müller und Johann Geffken vorbildlich ein, um das Gebäude für gemeinschaftliche Zwecke zu nutzen und sie hatten Erfolg ! Das alte Schulgebäude wurde vor dem Verkauf gerettet. 1973: Zum Beschluß der Gemeindeverwaltung Worpswede: Der Umbau für den Kinderspielkreis der Dorfgemeinschaftsanlage mit Hausmeisterwohnung wurde anerkannt und genehmigt. 1974: Mit 20.000 DM an Eigenleistung, Gesamtkosten 120.000 DM fand in diesem Jahr die Einweihung statt. 1977: Wurde der Freundeskreis Südweder-Schule gegründet. Spontan entwickelten sich in dem kleinen Moordorf Südwede eine Skatgruppe, Volkstanzgruppe, Jogariege, Tischtennisabteilung, Handarbeiten, Basare und Kurse für die niederdeutsche Spache – ferner Dörferfeste einer Fahrradgruppe und eine Backgruppe, die das alte traditionelle Backen im alten Steinbackofen aufrecht erhalten möchte. 1986: Kauf einer alten Fachwerkscheune aus Schlussdorf auf Abbruch für 700 DM. Der Auf- und Erweiterungsbau erfolgte vorwiegend in Eigenleistung ... „Wer nicht legg´t die Hand in Schodd, de leev´t ok in Moor ganz god!“ Mit dem Aufbau und der Gründung unseres Torfstechmuseums möchten wir auf unsere Weise das alte Brauchtum in unserer Moorniederung, in unserem Museumsraum und der Außenanlage den Besuchern zeigen und vorführen wie früher die kargen, armseligen Lebensbedingungen im Teufelsmoor waren ...
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