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Fachpraxis für Proktologie:

Fachpraxis für Proktologie - Hämorrhoidalleiden und Dickdarmerkrankungen - Kompetenzzentrum des BCD

Ärztliche Leitung: Dr. med. Andreas Oeller, Ärztliche Mitarbeiter: Dr. med. Irene Bock * Dr. med. Sabine Raschke-Brodda, Anne-Conway-Str. 4, 28359 Bremen, Tel.: 0421/231584, Fax.: 0421/230351, Mail: aoeller@t-online.de, Homepage: www.droeller.de

Qualifiziertes Mitglied im Berufsverband der Coloproktologen Deutschlands (BCD)

Mitglied der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Coloproktologie

Mitglied der Deutschen Kontinenz Gesellschaft

Mitglied der Bremer Krebsgesellschaft

 

Verkehrsanbindung:

Eine Haltestelle der Straßenbahn Linie 6 (Flughafen – Hauptbahnhof – Universität) und eine Bushaltestelle der Linien 21 (Mercedes – Leher Feld) und 22 (Kattenturm – Horn Lehe) befinden sich in unmittelbarer Nähe der Praxis. Von der Autobahn erreichen Sie uns in 5 Min. über die Abfahrt „Universität“. Patienten aus Richtung Oldenburg/Delmenhorst fahren die B75 weiter in Richtung A27, biegen kurz vor der Autobahnauffahrt in Richtung Müllverbrennungsanlage, Universität rechts ab und erreichen uns am Fallturm vorbei über den Hochschulring. Einen Lageplan der Praxis finden Sie unter www.droeller.de/plan.htm

 

Leistungsspektrum unserer Praxis:

·         Konservative und ambulant operative Behandlung sämtlicher Enddarmerkrankungen wie:

o        Hämorrhoiden Stadium I - IV

o        Analekzeme

o        Analthrombosen

o        Analfissuren

o        Analfisteln und Analabszesse

·         Individuelle Beratung über konservative und operative Behandlungsmöglichkeiten

·         Untersuchung und Behandlung akuter und chronischer Darmentzündungen

·         Spezielle Diagnostik und Therapie analer Inkontinenz

·         Behandlung funktioneller Verdauungsstörungen wie:

o        Blähungen und Durchfälle

o        Chronische Verstopfung

o        Darmfehlbesiedelung mit Bakterien und Hefepilzen

o        Milchzuckerunverträglichkeit

o        Reizdarmsyndrom

·         Naturheilkundliche Verfahren

·         Colon - Hydro - Therapie

 

Colon - Hydro – Therapie:

Viele Menschen leiden an einer gestörten Zusammensetzung der Darmbakterien (Dysbiose). Daraus resultieren fehlgeleitete Verdauungsvorgänge mit Bildung von Gift- und Abfallstoffen. Bei weiterem Fortschreiten kommt es zur Selbstvergiftung des Körpers, zur Autointoxikation. Auch ist hinreichend bekannt, dass eine sehr enge Verknüpfung zwischen Stoffwechselvorgängen und Immunsystem besteht. "Der Tod sitzt im Darm" - ein altes Sprichwort mit zunehmender Bedeutung in unserer Zeit. Ein gesunder Darm muss deshalb die Grundlage für einen gesunden Körper bilden.

Warum sollte man eine Colon - Hydro - Therapie durchführen?

Erfahrungsgemäß leiden heutzutage viele Menschen an einer gestörten Symbiose, der natürlichen Lebensgemeinschaft von Darmbakterien und Mensch. Durch sterilisierte und denaturierte Lebensmittel, fehlerhafte Ernährung und Lebensweise, durch Umweltbelastung, Gifte und Missbrauch von Medikamenten wird das Gleichgewicht zwischen Mensch und Darmbakterien zerstört. Genussgifte wie Alkohol und Nikotin schädigen zusätzlich die normale Tätigkeit des Dickdarms. Die Einnahme von Abführmitteln, welche auf Dauer die Aktivität der Darmmotorik weiter schwächen, kommt häufig noch hinzu. Heute wird aufgrund der weit verbreiteten Dysbiose eine Zunahme von Pilzerkrankungen beobachtet. Die Gefahr einer ständigen Reinfektion auf die Genitalorgane und die Haut ist dadurch gegeben.

Ein Großteil der Bevölkerung leidet an einer Dysbalance des Stoffwechsels durch ein Übergewicht an krankheitsfördernden Darmbakterien. Sauerstoff gelangt nicht mehr in ausreichender Menge in das Gewebe. Gift - und Abfallstoffe werden nicht mehr schnell genug abgebaut und ausgeschieden. So kommt es zur Selbstvergiftung des Körpers, der Autointoxikation. Die Folgen können Vitalitätsverlust, Müdigkeit, Depressionen, Konzentrationsmangel, Aggressivität und Angstzustände sein.

Infektionsanfälligkeit, chronische Entzündungen, Rheuma, Polyarthritis, Akne, Psoriasis, verschiedene Hauterkrankungen, Migräne, Allergien und weitere Beschwerden können u.a. auf eine Fehlfunktion des Darmes zurückzuführen sein.

Abwehrvorgänge im Körper wurden lange Zeit nur unter dem Gesichtspunkt einer Infektion von Außen gesehen. Inzwischen ist jedoch hinreichend bekannt, dass eine sehr enge Verknüpfung zwischen Stoffwechselvorgängen des Darmes und der Immunabwehr besteht. Ein großer Teil unseres Immunsystems wird in der Darmwand ausgebildet und moduliert. Die Schleimhaut des Dickdarmes ist das erste und wichtigste Verteidigungssystem gegen Krankheitserreger und Giftstoffe. Erst an zweiter Stelle folgen Leber, Nieren, Lymphe, Lunge und die Hautoberfläche. Nur der gesunde Dickdarm mit einer gesunden Bakterienflora kann selbständig Vitamine wie z.B. Biotin, Folsäure, Nicotinsäure und Vitamin K bilden. Und nur die gesunde Schleimhaut ist befähigt, krankmachenden Toxinen das Eindringen zu verwehren und gleichzeitig Spurenelemente und Mineralstoffe aufzunehmen.

Ein weit verbreitetes Übel des modernen Menschen ist die Obstipation. Der Darm hat seine normale Bewegungstätigkeit infolge jahrelanger Fehlernährung verloren. Nur immer stärkere Abführmittel mit ihrer zerstörenden Wirkung auf die Darmschleimhaut verschaffen noch zeitweise Hilfe.

Die Hydrotherapie des Colons hat sich bei der Behandlung folgender Krankheitsbilder bewährt:

Stuhlverstopfung (Obstipation), Durchfall nach Ausschluss anderer Erkrankungen, atones und/oder spastisches Colon, Divertikulose, Parasiteninfektionen, chronische Blähungen, Fehlfunktion der Darmbakterien (Dysbiose).

Eine weitere Indikationsgruppe stellen die Auswirkungen der Autointoxikation dar: Rheuma, Allergien, Asthma, Hauterkrankungen, Depressionen, chronische Entzündungen.

Nicht durchgeführt werden sollte die Colon - Hydro - Therapie bei schweren Herzerkrankungen, Aneurysma, gastrointestinalen Blutungen, akuter Darmentzündung, fortgeschrittener Schwangerschaft und nach frischer Darmoperation.

Durchführung und Wirkungsweise der Colon - Hydro - Therapie.

Während der Behandlung liegt der Patient bequem in Rückenlage auf einer Behandlungsliege. Ein Kunststoffröhrchen, ähnlich einem Proktoskop, wird in den After eingeführt. Über dieses fließt unterschiedlich temperiertes Wasser in den Darm. Über ein geschlossenes System werden das Wasser und gelöster Darminhalt durch einen Abflussschlauch abgeleitet. Das geschlossene System verhindert unangenehme Gerüche. Mit einer sanften Bauchdeckenmassage können Problemzonen ertastet und Verhärtungen von den Darmwänden gelöst werden. Die Massage beginnt in der linken unteren Bauchpartie, setzt sich nach oben fort und führt entsprechend dem Dickdarmverlauf bis zum rechten Unterbauch.

Die Wassertemperatur kann beliebig von 30 - 38 Grad variiert werden. Das warme Wasser löst Verkrampfungen, während das kühle Wasser atonische Darmbereiche wieder tonisiert. Es kommt zum Abschwellen ödematöser Schleimhautabschnitte. Überblähte Darmschlingen werden durch Entleerung normalisiert. Die auflösende Wirkung des Wassers und die Temperaturreizung des Darmes bewirken, dass dieser wieder zu arbeiten beginnt und aus eigener Kraft den angesammelten und stagnierenden Darminhalt weiter befördert. Gegen Ende der etwa 45- minütigen Behandlung wird dem Wasser medizinischer Sauerstoff und ggfs. Ozon zugegeben. Dadurch werden eine bessere Durchblutung der Darmwand und eine Zunahme der Sauerstoffkonzentration des die Körperorgane versorgenden Blutes erreicht. Infolge einer Flüssigkeitsaufnahme in das Blut verbessern sich dessen Fließeigenschaften und die Ausscheidung der Nieren nimmt zu. So können vermehrt Toxine ausgeschieden werden.

Das verwendete Schlauchsystem ist Einwegmaterial, um Kontaminationen durch vorhergehende Behandlungen auszuschließen.

Die Colon - Hydro - Therapie erzeugt keine Schmerzen oder Krämpfe und wird von den Patienten als angenehm und wohltuend empfunden. Sie ist ein rein naturheilkundliches Verfahren, welches nicht auf schulmedizinischen Methoden basiert.

 

Vorsorge-Checks:

Darmkrebs stellt in Deutschland die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache dar. Die Erkrankungsrate hat sich seit 1960 verdoppelt. Das Lebenszeitrisiko an Darmkrebs zu erkranken beträgt hierzulande etwa 6%. Da ihm meist viele Jahre zuvor gutartige Polypen vorausgehen, lässt sich durch rechtzeitige Vorsorge die Entstehung dieses Leidens schon im Ansatz verhindern. Vorsorgemaßnahmen müssen das individuell sehr unterschiedliche Risiko eines jeden Einzelnen berücksichtigen. Die Wahrscheinlichkeit an Darmkrebs zu erkranken hängt hauptsächlich vom Lebensalter und der familiären Vorbelastung ab. Weitere Einflussfaktoren sind Ernährungsgewohnheiten, Übergewicht und chronische Darmentzündungen.

Unter Berücksichtigung des individuellen Erkrankungsrisikos sowie des persönlichen Sicherheitsbedürfnisses bietet unsere coloproktologische Fachpraxis drei standardisierte Vorsorge - Checks an:

Basis - Check

(Ein Termin)

o      Ausführliches ärztliches Gespräch

o      Stuhltest auf verborgenes Blut

o      Körperliche Untersuchung

o      Afterspiegelung (Proktoskopie)

o      Mastdarmspiegelung (Rektoskopie)

Standard - Check

(Zwei Termine)

o      Ausführliches ärztliches Gespräch

o      Stuhltest auf verborgenes Blut

o      Körperliche Untersuchung

o      Afterspiegelung (Proktoskopie)

o      Mastdarmspiegelung (Rektoskopie)

o      Teildickdarmspiegelung (Partielle Coloskopie)

Maximal - Check

(Zwei Termine)

o      Ausführliches ärztliches Gespräch

o      Körperliche Untersuchung

o      Afterspiegelung (Proktoskopie)

o      Mastdarmspiegelung (Rektoskopie)

o      Vollständige Dickdarmspiegelung (Hohe Coloskopie im Kurzschlaf)

 

Anatomie und Funktion:

Die letzten 15 cm des etwa 1,20 m langen Dickdarmes bezeichnet man als Enddarm. Zahlreiche komplizierte Strukturen und Nervenverbindungen sorgen hier dafür, dass wir den Stuhlgang sicher kontrollieren und entleeren können. Im oberen Teil des Enddarmes wird der Stuhl gesammelt und bis zur nächsten Entleerung aufbewahrt. Den Abschluss bildet der Analkanal, welcher für den sicheren Verschluss sorgt. Zwei ringförmige Muskelmanschetten, der innere und äußere Schließmuskel, garantieren die Kontrolle des fest geformten Stuhlganges. Flüssiger Stuhl und Winde werden durch die weichen Polster der Hämorrhoiden zurückgehalten. Hämorrhoiden besitzt also jeder Mensch als wichtiges Organ des Feinverschlusses. Nur wenn sie sich krankhaft erweitern, spricht man vom Hämorrhoidalleiden. Der hochempfindliche Analkanal lässt uns zwischen Gasen, flüssigem und festem Stuhl unterscheiden. Die Afterrandvenen haben keine Funktion; sie können sich aber zur Analthrombose krankhaft erweitern.

 

Hämorrhoidalleiden (I-IV Grades):

Beim Hämorrhoidalleiden vergrößern sich die Hämorrhoiden krankhaft am Übergang vom Enddarm zum Afterkanal. Sie bleiben oft lange Zeit unentdeckt, sind aber die häufigste Ursache von Afterjucken, Entzündungen, Blutungen oder Verschmutzung der Wäsche. Je nach Art der Vergrößerung teilt man das Hämorrhoidalleiden in 4 Stadien ein. Im 1. Stadium sind die Hämorrhoiden schon vergrößert treten aber noch nicht durch den Analkanal nach außen. Im 2. Stadium fallen sie während der Stuhlentleerung etwas hervor, ziehen sich aber sofort wieder zurück. Im 3. Stadium müssen die Hämorrhoiden schon aktiv mit dem Finger zurückgedrückt werden. Im 4. Stadium gelingt dieses nicht mehr. Nur selten muss operiert werden. Meist hilft eine mehrmalige Verödung (Sklerosierung) oder das Abbinden mit kleinen Gummiringen (Ligatur). Ihr Enddarmspezialist kann diese Behandlung schmerzlos durchführen. Nur vorübergehend lässt sich das Hämorrhoidalleiden mit Cremes oder Analtampons (Zäpfchen mit Mulleinlage) lindern.

    Hämorrhoidalleiden 1. Grades

    Hämorrhoidalleiden 2. Grades

    Hämorrhoidalleiden 3. Grades

    Hämorrhoidalleiden 4. Grades

 

Analekzeme:

Die Ursachen des Analekzems (Hautausschlag) sind fast immer vergrößerte Hämorrhoiden. Da ihr Feinverschluss nicht mehr funktioniert, ist die Afterhaut ständig feucht, und es kommt zu juckenden und brennenden Hautentzündungen. Entscheidend ist also die Beseitigung des Hämorrhoidalleidens. Unterstützend können eine sinnvolle Analhygiene unter Vermeidung von Seifen, aber auch Sitzbäder oder Cremes als zusätzliche Behandlungsmaßnahmen eingesetzt werden. Gelegentlich müssen Allergien mit Hauttests als Krankheitsursache ausgeschlossen werden. Selten können spezielle Hautkrankheiten, wie z.B. die Schuppenflechte (Psoriasis), eine Ursache sein.

 

Analthrombose:

Analthrombosen (fälschlich "äußere Hämorrhoiden") sind schmerzhafte Knoten am Afterrand, die durch Blutgerinnsel in den Afterrandvenen entstehen. Sie können in örtlicher Betäubung entfernt werden. In leichteren Fällen helfen auch spezielle Zäpfchen und Cremes. Häufig finden sich vergrößerte innere Hämorrhoiden als Ursache dieser Erkrankung.

 

Analfissuren:

Bei einer Analfissur (Afterriss) treten während und nach der Stuhlentleerung heftige Schmerzen auf, die über Stunden anhalten können. Im akuten Stadium kann eine solche Fissur mit Analtampons und Cremes ausheilen. Wird der Riss jedoch chronisch und vernarbt, muss die Analfissur operiert werden, was in der Regel unter örtlicher Betäubung ambulant möglich ist. Bei Nichtbehandlung besteht die Gefahr der Ausbildung einer Analfistel mit teilweiser Zerstörung des Schließmuskels.

 

Analfisteln:

Analfisteln sind Eitergänge zwischen dem Analkanal und der Afterumgebung. Aus der äußeren Fistelöffnung sondert sich oft schmerzhaft immer wieder eitriges Sekret ab. Analfisteln bleiben zurück, wenn sich ein Abszess eröffnet hat oder chirurgisch ausgeräumt wurde. Fisteln können flach unter der Haut des Analkanals aber auch tief durch die Schließmuskeln verlaufen. Zur Erlangung einer endgültigen Beschwerdefreiheit müssen sie sorgfältig chirurgisch entfernt werden.

 

Analabzesse:

Der Abszess ist eine abgekapselte, eitrige Entzündung außen neben der Afteröffnung. Meist beginnt diese innen unterhalb der Hämorrhoiden im Schließmuskel und führt letztendlich zu einer schmerzhaften Schwellung am Afterrand. Einem Analabszess liegt in der Regel eine Analfistel zugrunde, durch welche die Entzündung von innen nach außen gelangt ist. Der Abszess ist umgehend zu eröffnen, damit der Eiter abfließen kann. Die akuten Schmerzen sind damit zunächst vorbei. Nur wenn danach die Fistel gefunden und fachgerecht operiert wird, ist die Entzündung vollständig beseitigt. Andernfalls kommt es immer wieder zu erneuten Abszessen und damit zu weiteren Schließmuskelschäden.

 

Inkontinenz:

Stuhlinkontinenz ist ein häufiges und stark tabuisiertes Leiden. Die Ursachen können sehr vielschichtig sein. Muskelschwäche des Beckenbodens und der Schließmuskeln, Nervenerkrankungen und Verletzungen durch z.B. Geburten, sowie Stoffwechselerkrankungen  liegen ursächlich zugrunde. Verschiedene Schweregrade werden nach dem Vermögen eingeteilt, Winde, flüssigen Stuhl oder festen Stuhl halten zu können. Die Betroffenen sind in ihrem normalem Leben stark eingeschränkt, da sie ständig Geruchsbelästigung oder gar Stuhlabgänge befürchten müssen. Aufgrund der Peinlichkeit vertrauen sie sich aber oft lange Zeit Niemandem an. Dabei ist diese Erkrankung in der Hand des proktologisch erfahrenen Arztes durchaus entscheidend zu lindern oder in vielen Fällen sogar zu heilen. Moderne Therapiemöglichkeiten wie z.B. Elektrostimulation und Biofeedback - Training stehen in spezialisierten Behandlungseinrichtungen zur Verfügung. Des Weiteren gibt es verschiedene operative Verfahren zur Behandlung der Stuhlinkontinenz.

Keinesfalls sollte dieses Leiden heute schicksalhaft hingenommen werden, da den meisten Patienten durch fachgerechte Behandlung wieder ein normales Leben ermöglicht werden kann.

 

Darmkrebs:

Darmkrebs tritt in den verschiedenen Abschnitten des Dickdarmes unterschiedlich häufig auf (Bilder oben). Unbehandelt führt er innerhalb weniger Jahre zum Tode. Jedes Jahr erkranken allein in Deutschland etwa 50.000 Menschen neu an dieser bösartigen Krankheit, welche damit an zweiter Stelle aller Krebserkrankungen steht. Etwa 60% dieser Patienten sterben in den darauf folgenden Jahren an ihrer Erkrankung. Dabei ist diese extrem hohe Erkrankungsrate nicht schicksalhaft und unvermeidbar! Der Darmkrebs entsteht nicht wie andere Krebsgeschwülste sofort, sondern erst nach langer Zeit aus seinen Vorstufen, den  gutartigen Dickdarmpolypen, welche viele Jahre zuvor unbemerkt  im Darm wachsen. Die Polypen werden nicht bemerkt, da die Darminnenwand, auf der sie wachsen, keine Schmerznerven besitzt. Erst wenn der aus ihnen gewachsene Dickdarmkrebs durch die Darmwand bricht, entstehen Schmerzen. Leider ist es dann in vielen Fällen aber schon zu spät und der Patient ist nicht mehr vollständig zu heilen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, die noch gutartigen Darmpolypen mittels regelmäßiger Vorsorge rechtzeitig zu finden. Das ist am sichersten möglich, wenn man in den Darm hineinsieht also eine Darmspiegelung durchführt. Gutartige Polypen können mit der Darmspiegelung meistens ambulant ohne Betäubung entfernt werden, während der Dickdarmkrebs eine stationäre Operation in Vollnarkose erfordert.

 

Fragen – Antworten:

 

·         Sind vergrößerte Hämorrhoiden mit Salben und Zäpfchen zu heilen?

·         Wie behandelt der Arzt Hämorrhoiden?

·         Können Hämorrhoiden zu Krebs werden?

·         Ist das Hämorrhoidalleiden eine häufige Erkrankung?

·         Kommen Hämorrhoiden wieder?

·         Ist es besser, Hämorrhoiden zu operieren oder zu veröden?

·         Wie werden Hämorrhoiden operiert und welche Risiken gibt es?

·         Tut die Verödung von Hämorrhoiden weh?

·         Kann ich bei Blut sicher sein, dass Hämorrhoiden die Ursache sind?

·         Kann ich mir bei Hämorrhoiden - Beschwerden selbst helfen?

·         Wann muss der Arzt aufgesucht werden?

·         Sind die Untersuchungen schmerzhaft?

·         Wann lassen sich vergrößerte Hämorrhoiden am besten behandeln?

·         Kann ich durch die Instrumente mit Hepatitis oder Aids angesteckt werden?

·         Was kosten Untersuchung und Behandlung, wenn ich nicht privat versichert bin und selbst bezahle?  

 

Informationen nach §6 TDG:

Informationen nach §6 TDG finden Sie unter: www.droeller.dtg.htm

English Version: www.droeller.de/index_e.htm

 

 

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